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Lena Winkelsträter: "Werbung für Frauen im Handwerk machen"

Die heiße Phase hat begonnen. Noch bis Montag, 10. März, 12 Uhr mittags läuft die Abstimmung zur „Miss Handwerk“ 2014. Und der Kammerbezirk Südwestfalen hat dabei ein ganz heißes Eisen im Feuer.

 
Germanys Power People 2014: Lena Winkelsträter
Auf dem Weg zur "Miss Handwerk 2014": Lena Winkelsträter aus Plettenberg
 
Gemeint ist Lena Winkelsträter aus Plettenberg. Die 24 Jährige  arbeitet als Meisterin im Herscheider Malerbetrieb von Michael Alfringhaus und liegt derzeit auf Rang drei des Online-Votings. Wir haben die junge Frau aus dem Sauerland direkt auf der Baustelle besucht und der 24-Jährigen ein paar Fragen rund um den Wettbewerb und ihre Zukunft gestellt:
 
Lena, was hat dich inspiriert, bei „Germany’s Power People“ mitzumachen?
Ich hab bei uns im Betrieb das Handwerksblatt gelesen und da waren dann Anzeige und Artikel darin, und das hat mein Interesse direkt geweckt.
 
Wie war für dich das Shooting in Düsseldorf?
Der Event hat mir sehr gut gefallen. Als ich da war, gab es direkt Essen und Getränke für alle. Alles wirkte sehr professionell und wir wurden dementsprechend behandelt.
 
Als du deiner Familie und dem Betrieb davon erzählt hast, dass du bei dem Fotoshooting mitmachst und vielleicht auch bei der Miss Handwerk-Auswahl dabei bist, wie waren die Reaktionen?
Meine Familie war sehr stolz auf mich und darauf, dass ich so etwas mache. Mein Chef hat erst gezögert, aber hinterher war er doch einverstanden und ich glaube, dass er sich dann auch sehr für mich gefreut hat.
 
 
 
Was erhoffst du dir davon, im Kalender zu sein und vielleicht Miss Handwerk zu werden?
Eigentlich gar nicht viel. Ich mache das nur aus Spaß und nicht, weil ich unbedingt im Kalender sein will oder so. Es ist ja auch eine schöne Erfahrung. Es wäre natürlich schön, noch Miss Handwerk zu werden, aber allein die Tatsache, dass ich im Kalender bin, hat mich schon stolz gemacht. Am meisten freue ich mich jetzt auf München, wo ja die Endausscheidung stattfindet. Ob ich mich dann gegen die anderen Kandidatinnen durchsetzen kann, werde ich sehen.
 
Was stellst du dir für deine Zukunft vor, was möchtest du tun? Kommt ein eigener Betrieb infrage?
So ganz genau weiß ich das noch nicht, aber ein eigener Betrieb ist nicht meine Vorstellung. Ich bleibe lieber hier in unserem kleinen Betrieb. Später will ich eine Familie gründen, und danach eigentlich weiterarbeiten.
 
Du hast 2008 im bbz Arnsberg den Maler- und Lackierer-Meister in neun Monaten, also in Vollzeit, gemacht. Glaubst du, als Malermeisterin besser im Betrieb gestellt zu sein als zum Beispiel Gesellen?
Als Meisterin habe ich die Möglichkeit, unter anderem im Büro zu arbeiten, ich würde mich aber nicht im Anzug dahinstellen und sagen: ‚So ich bin jetzt besser als Gesellen‘. Denn das stimmt nicht. Weiterbildung ist immer gut und den Meistertitel kann einem keiner mehr nehmen. Aber trotzdem glaube ich nicht, mehr als andere unseres Betriebes zu wissen. Vor allem auch, weil ich noch nicht so viel Erfahrung habe, da ich ja quasi direkt nach meiner Ausbildung mit dem Meister angefangen habe. Keiner weiß alles, selbst mein Chef hat manchmal noch Fragen. Aber trotzdem bekommen wir zusammen irgendwie doch alles hin. Es kommt nicht so sehr darauf an, wie viel ich kann, sondern darauf, wie viel wir zusammen können.
 
Zuletzt noch: Warum sollen die Leute für dich abstimmen?
Die Leute sollen mich wählen, weil ich eine nette, junge Meisterin bin und mir mein Beruf sehr viel Spaß macht. Außerdem mache ich so Werbung für das Handwerk und speziell auch für Frauen im Handwerk.
 

Auch bei den Herren der Schöpfung hat Südwestfalen übrigens einen
aussichtsreichen Kandidaten im Rennen. Klickt rüber zu Alexander Bernhard

 
Jetzt gilt es erstmal, hier für Lena Winkelsträter abzustimmen: Germany's Power People 2014
 

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