Zurück in die smarte Zukunft

"Der Fortschritt ist die Verwirklichung von Utopien." Zu Oscar Wildes Zeiten war an Smart Home noch nicht zu denken. Doch mittlerweile ist die Digitalisierung längst keine Illusion mehr, sondern ein rasch fortschreitender Prozess.

Damit das Handwerk seinen Platz darin findet, lud der Fachverband SHK NRW und der Beauftragte für Innovation und Technik der Handwerkskammer Südwestfalen Interessierte aus der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik ein. Bei der Infoveranstaltung im bbz Arnsberg ging es um die Entwicklung des Smart Home-Marktes. 

 

Der Handwerker punktet mit Know-how

Dozent Gregor Hoffmann ging zunächst auf die voranschreitenden gewerkeübergreifenden Schnittmengen ein. Das Handwerk wird dabei vor Herausforderungen gestellt. Durch bisher etablierte Vertriebswege wie den Direktbezug durch Onlineshops, muss sich der Handwerker seinen Unverzichtbarkeits-Status erst erarbeiten. Selbstmacher und Tüftler sind derzeit Vorreiter. 

"Der Profi kann aber mit seinem Know-how und der hohen Beratungsqualität punkten", versichert Hoffmann. Außerdem kennt sich der Experte mit bestehenden Fördermöglichkeiten aus, die den Kunden nur selten bekannt sind.

 

Wibutler vor Ort

Wie ein zuverlässiges Smart Home-System mit nahtloser Einbindung verschiedener Kommunikationsstandards aussehen kann, zeigte "wibutler". Karsten Nagel von der Wibutler GmbH aus Münster stellte fachkundig das Multi-Gateway vor. Der „wibutler“ integriert unterschiedliche Smart Home-Technologien und lässt sich über eine App steuern. Die Aufteilung auf einen Profibereich und einer separaten Nutzeranwendung fand bei den Teilnehmern besonderen Zuspruch.