Autolack zum Abziehen: "Lackfluencer" Danny Schramm zeigt, wie’s geht!

Von Europa über die USA bis in den Wüstenstaat Dubai – Fahrzeuglackierer Danny Schramm und sein "Peelable Car Paint" sind international bekannt. Der innovative, abziehbare Autolack ist weltweit einzigartig auf dem Markt und genau deshalb so gefragt. Jetzt stattet der Lack-Experte dem bbz Arnsberg exklusiv einen Besuch ab und weiht die angehenden Fahrzeuglackierer-Meisterschüler in die Kunst von "PCP" ein.

Einziges Limit: die eigene Kreativität!


"Folie ist nur eine Kopie von Lack. Und nichts ist besser als das Original", stellt der Meister seines Fachs während der ersten externen Schulung im bbz klar. In Zusammenarbeit mit einem großen Hersteller entwickelte der Lack-Profi PCP – eine ablösbare Beschichtung, die den Arbeitsalltag von Lackierern erleichtern soll. Die Vorteile der Innovation sprechen für sich: hochtransparent, polier- und geräuschlos abziehbar, bietet Steinschlagschutz und ist on top in jeder beliebigen Wagenfarbe einfärbbar. "Das einzige Limit beim Arbeiten mit PCP ist eure eigene Kreativität", macht der Lackierer aus Leidenschaft deutlich.

An mitgebrachten Kotflügeln führt der Fachmann in der bbz-Werkstatt die Beschaffenheit seines PCP’s vor und trifft schnell auf Begeisterung bei den Teilnehmern.
"Wir sind froh, Schrammwerk als Partner gewonnen zu haben. Für unsere angehenden Meister ist die Veranstaltung in jedem Fall eine tolle Erfahrung und demonstriert, was mit Designlackierung alles möglich ist", zeigt sich auch Simon Schmeinta, Fahrzeuglackierer-Ausbilder im bbz, erfreut.

PCP ist in der Anwendung unkompliziert. Um aber ein qualitativ hochwertiges Ergebnis garantieren zu können, legt der Lackierer großen Wert auf eine Produktschulung. "Wir haben vor ungefähr sechs Wochen angefangen zu zertifizieren. Eine Zertifizierung ist für den Kauf von PCP obligatorisch. Dabei können Lackierer erstmal ein Gespür für die Arbeit mit dem abziehbaren Lack entwickeln und auf typische Fehlerquellen hingewiesen werden. Das sichert dann später die Qualität beim Auftrag."

Vom Airbrusher zum "Lackfluencer"


Das "Schrammwerk" in Börnsen bei Hamburg ist eine der Top-Adressen wenn es um Designlackierung geht. Customizing und Lackdesign für Motorradfahrer und Besitzer teurer Fahrzeuge stehen hier auf der Tagesordnung. Die Werkstatt, in der die "lacktastischen" Kreationen entstehen, gründete Inhaber Danny Schramm bereits vor knapp zehn Jahren. Die Idee für sein PCP entstand aber erst später.

Angefangen hat alles mit dem ersten Airbrush-Set. Der selbsternannte "Lackfluencer" startete im Alter von 15 Jahren mit dem Lackieren von Handyschalen, bevor er dann mit der Gestaltung seines ersten Motorradtanks loslegte. So nahm die Geschichte des leidenschaftlichen Lackierers ihren Lauf -  das Testimonial von SATA, 3M und anderen großen Namen hat mit seiner Technologie regelmäßige Auftritte in aller Welt. Als Social Media Profi weiß er, worauf es ankommt: "Netzwerken ist das A und O. Nur so kannst du dir einen Namen machen und Kunden langfristig binden."

Neue "Schöpfung" erobert den Markt


Doch damit noch nicht genug – auch Corona konnte den kreativen Kopf nicht davon abhalten, einfallsreich zu werden. Prompt entwickelte er während seiner Werkstattschließung "PAPPI". Das "Peelable All Protection Paint Inside" dient aber nicht der Fahrzeuglackierung. Der vielseitige Lack soll Lackierkabinen und anderen Objekten als Schutz dienen. "Schnell drauf – starkes Ergebnis – schnell runter" –  so wirbt Schramm für seine neue Schöpfung. Eine kurze Vorführung in der Lackierkabine des bbz zeigt: Das Zeug hat es in sich!

Nach der Vorstellung des PCP-Spezialisten in den Werkstätten des bbz, zeigen sich bereits erste Interessenten für eine Schulung in Schrammwerks Hallen. "Das Material ist der Wahnsinn! PCP könnte für einige unserer Kunden interessant sein und PAPPI ist ideal, um die Lackierkabinen im eigenen Betrieb zu schützen. Ich wär bei einer Schulung direkt dabei!", schwärmt ein ehemaliger Meisterschüler, der an der Verlosung auf Facebook teilnahm und somit einen Platz bei der Exklusiv-Veranstaltung ergatterte.

Schramms Besuch im bbz soll aber nicht der letzte gewesen sein. "Wir haben uns sehr über die Einladung des bbz Arnsberg gefreut. Die Gespräche unter Fachleuten waren wirklich toll. Wir kommen gerne wieder!"
Auch der bbz-Biber ging nicht leer aus. Zum Ende der Veranstaltung überreicht der Werkstatt-Inhaber dem grünen Maskottchen ein kleines Abschiedsgeschenk: Ein Stück Holz, graviert mit dem Schrammwerk-Logo.

Seinen Meister hat der Lack-Experte aber nie gemacht. "Was ich jetzt, wo ich hier im bbz Arnsberg, umgeben von so vielen angehenden Fahrzeuglackierer-Meistern, stehe, ein wenig bereue", gibt der Lackdesigner lächelnd zu. Die Türen des bbz Arnsberg stehen dem 43-jährigen in jedem Fall immer offen…
 
Weitere Infos zu Schrammwerks innovativem, abziehbaren Autolack gibt's →hier.