Ausländischer Berufsabschluss auf dem Frühstückstisch

Wie kann die berufliche Anerkennung genutzt werden, um Qualifikationen hinter ausländischen Berufsabschlüssen zu erkennen und nutzbar zu machen? So lautete die Kernfrage des Unternehmerfrühstücks der Handwerkskammer Südwestfalen im bbz Arnsberg.

Praktische Erfahrungen aus erster Hand

Die berufliche Anerkennung ist ein gesetzlich festgelegtes Verfahren, das prüft, wie groß die Übereinstimmung eines ausländischen Berufsabschlusses im dem deutschen Referenzberuf ist. Gäste aus Wirtschaft, Verbänden und Verwaltung erfuhren aus erster Hand von praktischen Erfahrungen mit der beruflichen Anerkennung.

„Sie ist eine sehr gute Chance, zu zeigen, was man kann“, erklärte Emrush Morina, der 2013 seinen kosovarischen Abschluss als Stuckateur auf der Meisterebene anerkennen ließ und heute Geschäftsführer der MORINA Putz GmbH in Finnentrop ist. 

Wer lernen will, muss unterstützt werden

Unternehmen ermöglicht die berufliche Anerkennung ein hohes Maß an Transparenz über Qualifikationen und Fertigkeiten, die hinter ausländischen Berufsabschlüssen stehen. Sie deckt mögliche Qualifikationslücken auf und schafft eine verlässliche Grundlage für die gezielte Weiterbildung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. 

„Einen, der was lernen will, muss man unterstützen“, rät auch Walter Trimpop anderen Unternehmern. Trimpop ist Gründer des Autohauses Trimpop in Lüdenscheid und hat einen seiner Mitarbeiter bei der Anerkennung als Kraftfahrzeugtechniker auf Meisterebene unterstützt.

Möchten auch Sie sich über die betrieblichen Chancen der beruflichen Anerkennung informieren? Dann finden Sie weitere Informationen unter www.unternehmen-berufsanerkennung.de.