Die Richtlinienreihe VDI 2035 umfasst die Vermeidung von Schäden in Warmwasser-Heizungsanlagen. Erstmalig wurde diese zwar bereits 1979 veröffentlicht, aber erst in den letzten Jahren gewinnt sie mehr an Relevanz. Denn die Komponentenhersteller verlangen vermehrt, dass die Wasserqualität überprüft und gehalten wird. Wir fassen zusammen, an welchen Richtlinien Sie sich orientieren sollte.
Drei Blätter gegen Schäden durch Korrosion und Steinbildung
Für eine korrekt befüllte Heizungsanlage muss die Qualität des Heizungswassers stimmen. Viele Messgeräte-Hersteller wie zum Beispiel die Wöhler GmbH fordern eine regelmäßige Kontrolle des Wassers, um die Langlebigkeit der Anlage zu garantieren. Die Richtlinien der VDI 2035 geben dafür die perfekten Anhaltspunkte.
Die Reihe umfasst drei Blätter, die sich mit den Themen "Steinbildung", "wasserseitige Korrosion" und "abgasseitige Korrosion" beschäftigen. Durch die Regeln sollen eben diese Schäden minimiert werden. Die Anforderungen an die Wasserqualität treten vorrangig bei großen Anlagen in Kraft. Hierbei muss unter anderem der ph-Wert, sowie der Salzgehalt und die Härte stimmen.
Weitere Infos zum Download auf vdi.de
Eine weitere Richtlinienreihe, die Hinweise auf die korrekte Handhabung mit Heizungsanlagen gibt, ist die VDI 4704. Diese umfasst wiederum die Wasserbeschaffenheit, Druckhaltung und Entgasung-Schulungen.
Auf der Website des VDI können Sie sämtliche Richtlinien, darunter selbstverständlich die 2035, gesondert in einzelnen Blättern käuflich zum Download erwerben. Darin finden Sie noch weitere Informationen, mit denen Sie der nächsten Wasserkontrolle gelassen entgegenblicken können: VDI




